Unsere Reise

Ghana ist ein echt schönes und so vielfältiges Land. Das können wir jetzt nach unsere Reise nochmals mehr bestätigen.
Zu Beginn sind Lea und ich nach Cape Coast gefahren, wo wir meinen Papa und Britta wieder getroffen haben. Wir waren im Kakum National Park, im Cape Coast Castle und im Elmina Castle. Der Kakum National Park ist ein nördlich von Cape Coast gelegenes Naturschutzgebiet mit Regenwald. Dort gibt es den sog. Canopy walkway, der aus insgesamt sieben Hängebrücken besteht, die sich in den Baumspitzen befinden. Diesen Walk mal zu machen können wir jedem empfehlen, echt spaßig!
Auch die beiden Castle sind sehr interessant, man erfährt viel über die Geschichte Ghanas und den Sklavenhandel.
Nach dem mein Papa wieder nach Hause geflogen ist haben wir uns mit Lena und Nicky in Accra und Sonntag mit Saana in Akosombo getroffen. Von dort ging es am Montag mit der Fähre los über den Voltasee bis nach Yeji. Die gesamte Fahrt hat etwas mehr als 30 Stunden gedauert. Das war eine Erfahrung wert, wobei eine Nacht und ein halber Tag vielleicht auch gereicht hätten, da es irgendwann etwas langweilig wurde, weil man einfach nicht so sehr viel machen konnte auf dem Schiff. Anders also im Reiseführer beschrieben, gibt es auf dem Schiff die Möglichkeit Essen und Trinken zu annehmbaren Preisen zu kaufen. Gegen 22 Uhr am Dienstag sind wir in Yeji angekommen haben in einem kleinem Hotel mit Eimerdusche und leider nicht gut funktionierenden Ventilator, so gut es ging geschlafen und uns direkt am nächsten Morgen mit einem einheimischen Holzboot auf den Weg zu anderen Seite des Sees gemacht, von wo aus ein Bus nach Tamale fuhr. Tamale ist im vergleich zu Kumasi eine ruhige Stadt. Noch am selben Tag haben wir uns die Mosche angeschaut und sind in der Stadt umhergelaufen. Am Donnerstag haben wir uns dann noch Zeit für das Culture Centre genommen, was echt lohnenswert ist.
In Bolgatanga haben wir zwei Nächte verbracht, wobei wir auch hier umziehen mussten, da das erste Hotel am zweiten Tag keine freien Betten mehr hatte. Von dort aus sind wir in einem Tagesausflug nach Paga zu den Krokodilen und der Grenze zu Burkina Faso gefahren.
Leider war kein Markttag in Bolga, während wir dort waren, da dieser sehr schön seien soll.
In Wechiau, bei den Hippos haben wir in einer Lodge auf dem Dach genächtigt. Das, die Landschaft und auch die Kanutour auf dem Blackvolta waren sehr schön und haben den Ausflug dorthin lohnenswert gemacht. Die Hippos waren allerdings eher enttäuschend. Wir haben ein Hippo gesehen, dass ab und zu mal seinen Kopf aus dem Wasser gestreckt hat, aber auch recht weit weg war. Toll war es irgendwie trotzdem!
Die Mosche in Larabanga haben wir uns nur von etwas weiter weg angeschaut, sie sieht genauso aus wie im Guidebook, echt schön.
In Mole haben wir zweimal einen Morgenwalk gemacht auf dem wir Elefanten aus etwa 20m Entfernung sehen konnten, verschiedene Antilopen und Vögel sowie Warzenschweine und Affen. Die Affen sind echt freche Diebe. Sie kommen zum Pool und stehlen Getränke, Essen und alles was irgendwie so aussieht. Uns wurden auch Kekse geklaut, sie waren aber zum Glück schon fast leer. Bei unserm zweiten Walk mussten wir auch vor einem Elefant flüchten, der auf uns zukam…
Irgendwie grusselig. Als der Elefant auf uns zuliefen fing der Guide an zu rufen „ go, go, go he is coming fast, go…“ und dann sind wir alle losgerannt ohne zu wissen wohin. Zum Glück hat sich der Elefant dann aber recht schnell wieder abgewandt.
Die Reise hat echt Spaß gemacht und wir haben uns auch alle gut verstanden, allerdings muss man auch schon morgens um vier Uhr schon sehr geduldig sein, da die Busse oft sehr früh fahren sollen, es dann aber leider doch nicht tun, sodass man lange warten muss zu Zeiten in denen man eigentlich gerne noch schlafen würde…

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